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Old 02-16-2024, 03:23 PM
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Kapitel 3: Körperliche Bedürfnisse

Ciaran schien eine Weile darüber nachzudenken. Dann runzelte er die Stirn.
"Hm?", machte Galethin aufmerksam, "was gibt's?"
Ciaran wich seinem Blick aus. "Ich muss auf Toilette," murmelte er, "aber es ist mir peinlich."
Galethin schmunzelte. "Du kannst mir immer sagen, wenn dir etwas peinlich ist, mein Kleiner. Das höre ich sehr gerne."
"Oh." Ciaran sah ihn verwundert an. Es war ihm anzusehen, dass er mit sich kämpfte. Ganz leise sprach er weiter. "Ich mag nicht, dass ich es nicht alleine schaffe. Bitte, kannst du mir helfen hinzukommen?"
"Das könnte ich tun," nickte Galethin. "Musst du denn gross oder klein?"
"Klein," hauchte Ciaran, "bitte?"
"Betteln kannst du sehr gut," lobte Galethin. Er bückte sich und holte unter dem Bett eine Urinflasche hervor. "Schau, ich bringe die Toilette zu dir!" Er zog die Bettdecke von Ciarans Körper. Der war über und über mit Verbänden und Pflastern bedeckt. Aber ansonsten war er nackt.
Ciaran versuchte erschrocken, sich mit den Händen zu bedecken. Aber trotz der Schmerzfreiheit reichte seine Kraft nicht weit. Galethin pflückte seine Hände einfach von seinem Körper. "Lass sie einfach neben dir liegen, Kleiner. Ich hab schon alles gesehen, was du hast."
"Ich möchte aber gar nicht, dass du das alles siehst," protestierte Ciaran weinerlich und versuchte die Beine anzuziehen.
"Ich weiss," Galethin nickte, "das macht es umso besser." Er drückte gut gelaunt Ciarans Beine flach aufs Bett und griff nach seinem Penis, um ihn in die Öffnung der Flasche zu stecken. Ciaran japste und gab unwillige Geräusche von sich.
"Alles gut. Jetzt kannst du pinkeln."
Ciaran hatte die Augen geschlossen und schniefte. "Ich kann nicht, bitte, lass mich auf Toilette gehn."
Galethin schnaubte. "Da könntest du noch viel weniger, du kannst ja kaum die Augen offen halten, geschweige denn sitzen." Er setzte sich an den Rand des Bettes, ohne die Flasche oder den Penis loszulassen. "Wir haben Zeit, Kleiner. Versuch dich zu entspannen, lass einfach laufen."
Ciaran gab noch mehr unglückliche Geräusche von sich. Aber nach einer Weile lief endlich Urin in die Flasche. Galethin sparte sich sogar einen Kommentar, bis Ciaran erleichtert fertig war. "Na siehst du," sagte er zufrieden, "es geht ja doch."
Die Farbe des Urins war nicht ganz, worauf er gehofft hatte. Aber Galethin verschob dieses Thema auf später.
Ciaran seufzte erschöpft. Inzwischen hatte sich Gänsehaut auf seinem Körper ausgebreitet. Galethin deckte ihn wieder zu und desinfizierte sich die Hände.
Dann hielt er Ciaran erneut den Becher an die Lippen. "Trink nochmal, du brauchst viel Flüssigkeit."
Ciaran versuchte auszuweichen, aber Galethin drückte seinen Kopf in die richtige Richtung und liess ihm keine andere Wahl, bis er ein paar Schlucke getrunken hatte. Galethin schmunzelte. "Dass man dich aber auch immer zu deinem Glück zwingen muss."
"Du könntest mich einfach nicht zwingen," sagte Ciaran unglücklich, "ich mag das nicht."
Galethin strich ihm über den Kopf. "Ich weiss, mein Kleiner. Wenn du es mögen würdest, wäre es viel langweiliger." Er stellte den Becher weg. "Schlaf ein bisschen, solange die Schmerzen noch weg sind."
Unsicher sah Ciaran zu ihm hoch. "Tust du mir weh, während ich schlafe?"
Galethin lächelte auf ihn hinunter. "Nein, ich wecke dich vorher auf."
Ciaran runzelte die Stirn, aber ihm fielen die Augen zu. Er gab es auf, die Aussage verstehen zu wollen.
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